Digital Detox

Ich wurde in Sozialen Netzwerken auf den Begriff “digital Detox” aufmerksam. Damit ist gemeint auf das Digitale zu verzichten, mal kein Smartphone und das internet bleibt aus. Da dachte ich, hierzu kann ich einen Erfahrungsbericht beitragen. Den ich mache regelmäßig mal Auszeiten gehören zu meiner Achtsamkeitspraxis.

Einfach offline

Das Smartphone Zuhause lassen und einfach offline sein. Sich mal wieder analog zu beschäftigen und keine Hintergrundbeschallung zu haben. Es ist doch so, dass wir kaum das wir in den Tag starten, schon irgendwie Musik oder YouTube anmachen und uns dann so ziemlich den ganzen Tag damit beschäftigen. Was gucke ich als nächstes? Welche Lieder möchte ich hören ?

Versuche doch mal 1-2 Tage die Woche diesen Kreislauf zu durchbrechen, nimm dir einfach die Zeit und die Freiheit dazu. Es kann deine neue Gewohnheit werden, einfach raus gehen und ein Buch mitnehmen.

Ständig unter Strom

Es kann auch sehr befreiend sein sich analog zu bewegen, wir sind ja immer irgendwie mit dem Smartphone beschäftigt und meistens ist das auch dann eher so ein “rumgedaddele”. Wer beruflich bedingt schon viel am Computer sitzt der sollte sich wirklich umstellen. Der Aufenthalt in der Natur ist heilsam, es tut dem Körper und Seele gut. Es senkt den Stresslevel und es ist auch sehr wichtig für die Augen. Denn wenn wir immer auf den Monitor schauen dann gewöhnen sich die Augen daran. Wenn wir unseren Augen die Möglichkeit geben in die Ferne zu schauen können sie sich und wir mit ihnen gemeinsam entspannen. Zwei mal die Woche eine Stunde schnelles Gehen ist eine gute Möglichkeit die Muskeln und somit den Rücken zu stärken.

Zugegeben, mal auf das Internet zu verzichten ist gar nicht so leicht. Die ersten Tage habe ich das auch wieder sehr stark vermisst, es war echt ungewohnt. Jedoch nach ein paar Tagen habe ich gemerkt das es mir unheimlich gut tut mich regelmäßig auszuklinken.

Abends Abschalten

Um abends besser zur Ruhe zu kommen liegt das Smartphone bei mir in der Regel auch spätestens ab 19 Uhr bei Seite. Auch das ist am Anfang wirklich ungewohnt, wir beschäftigen uns unbewusst sowieso sehr viel mit der Technik. Da ist es besonders wichtig abends die Gewohnheit zu haben das die Ruhe auch Einzug halten kann. Es ist sinnvoll sich runter zu fahren und einfach mit etwas analogem zu beschäftigen. Probiere es doch auch mal aus, du wirst merken das deine Schlafqualität dann wieder besser wird.

Sonntags Offline

Seit mehr als 3 Monaten bin ich in der Regel Sonntags gar nicht am Smartphone, ich verpasse dann zwar manchmal gute Gespräche in meinen Gruppen oder sonst irgendwas. Jedoch merke ich das es wertvolle Zeit ist, einfach das zu machen wozu ich Lust habe und mich nicht stressen lassen davon gleich wieder am Smartphone hängen zu müssen. Es geht wirklich, einfach mal ausprobieren und aufhören sich digital berieseln zu lassen. Denn nichts anderes ist dieses “Dauer-Online-sein”. Es ist die große Ablenkung davon uns mit unserem Inneren zu beschäftigen. Viele haben sich selbst auch zugemauert und sind gar nicht mehr offen für den inneren Dialog.

Mit Offline Zeiten kannst du dir selbst wieder diese Angewohnheit zulegen und dich selbst auch erden.

Portaltage – Meine Erfahrung

Ehrlich gesagt dachte ich bis vor kurzem, dass Portaltage Quatsch sind, jedoch wurde ich dann darauf aufmerksam gemacht das ich mal mein Migräne Tagebuch mit den letzten Portaltagen vergleichen sollte.

Ich stellte fest das es da eindeutig viele Übereinstimmungen gibt. Ich bemerkte das ich fast immer an diesen Tagen mit Migräne zu kämpfen hatte, auch verstärkt nahm ich Schmerzen in meinem Körper wahr.

Ich habe dann angefangen mir für einen Monat diese Tage in meinen Kalender einzutragen und ausgerechnet in diesem Monat gab es auch gleich mehrere hintereinander. Also beschloss ich an diesen Tagen etwas früher aufzustehen, etwas mehr Tai Chi zu machen und eine längere Meditation einzulegen. Ich habe also akzeptiert, dass ich an diesen Tagen einfach etwas mehr Zeit brauche.

Auch bin ich an diesen Tagen öfter in Konflikte geraten und war ich feinfühliger an diesen Tagen. Ich merkte das auch daran, dass andere Menschen die sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben, ebenfalls deutlich aufgewühlter waren. Nun wo ich um diese Tage weiß kann ich sie bewusster einsetzen. Oft plane ich längere Spaziergänge ein, denn der Wald hilft mir meine Erdung zu erhalten. Ich achte darauf nun seit gut 3 Monaten und siehe da – weniger Migräne Schübe.

Auch die Sonnenwinde haben einen Einfluss, denn die Portaltage sind oft Tage an denen das kosmische Wetter etwas aktiver ist. Also behalte ich das auch ein bisschen im Auge und merke oft schon im Vorfeld das ich mir an diesen Tagen einfach auch nichts Wichtiges vornehme. So kann ich diese besonderen Tage nutzen um mehr zu meditieren und mehr zu lernen, denn auch da gibt es Tage an denen mir das Lernen viel leichter fällt. Das erkläre ich mir damit, dass ich mit der Schwingung bin und sie auch bewusst einsetzen kann. Dies hilft mir, bewusster mit der Migräne umzugehen und nicht mehr so oft außer Gefecht gesetzt zu werden.

Probiert es mal aus und teilt gerne eure Erfahrungen zu dem Thema in den Kommentaren.

Angstspirale durchbrechen

Es ist wieder einer dieser Momente, mein Körper wird starr und fängt an zu schwitzen. Da ist sie mal wieder die Angst vor etwas, was ich eigentlich schon oft gemacht habe. Jedoch manchmal packt sie mich einfach und zieht mich mit voller Kraft aus dem hier und jetzt.

“Ich mache das nicht mehr mit!” Ich werde wütend auf mich selbst, da ist dann wieder dieser Moment indem ich handlungsunfähig bin, alles was ich weiß ist das ich eine unheimlich große Stärke und Willenskraft habe. Ich sage Nein zur Angst, ich stelle mich der mehr oder weniger bedrohlichen Situation und gebe nicht nach. Vielleicht verlasse ich die Situation kurz um mich wieder ins Hier und Jetzt zu holen, vielleicht kann ich es auch einfach tun und mein eigenes Tempo wählen. Nicht nur vielleicht sondern ich bin mir sicher das ich das kann.

Ich visualisiere das ich diese Situation schon mal geschafft habe, oft mache ich das schon in der Vorbereitung. Denn ich habe gelernt was passiert wenn ich mich nicht vorbereite. Ich werde wieder wütend und danach ganz schnell sehr traurig. Ich nehme an euch ist es auch schon mal so gegangen, ob ihr es gemerkt habt könnt ihr aber nur selbst beurteilen.

“Ich habe keine Angst mehr vor der Angst”, “Angst ist kein guter Ratgeber.” “Angst macht es einem schwer noch zu reagieren.” Das sind alles Sätze die mir dann in den Kopf kommen, ich habe den Schalter umgelegt und das Spiel verändert. Viele kleine und große Momente haben mich Energie gekostet, jedoch habe ich gelernt wie ich das wieder richtig ausgleichen kann.

Sich erden

Meine neue Gewohnheit ist es mich so oft es geht in die Natur zu begeben, spazieren gehen, Meditieren oder Tai Chi im Park sind für mich wunderbare Momente der Erdung. Ich bin achtsamer und liebevoller mit mir selbst, denn die Wutspirale ist die andere Seite der Angst-Medaille. Bewusst das Ziel zu haben, jetzt erst mal einfach nur Achtsam mit mir zu sein. Wie stehe ich ? Wo ist es in mir dunkel ? Wo ist mein Licht ? Nach dem Moment des “in mich gehens” gehe ich dann bewusst wieder nach außen: Was rieche ich ? Wie fühlt sich der Boden unter mir an ? Was höre ich ? Was sehe ich ?

Wechsel die Perspektive

Du bist nicht diese Angst, du bist nicht die Negativität, du bist nicht starr. Im Gegenteil du bist das Leben, die Kraft und der Glaube. Nimm den Moment der Angst an und lasse ihn los. Du entscheidest mit deinem Mindset was du willst, ein kleiner Tipp: Sei mitfühlend mit dir wenn es nicht auf Anhieb klappt, jeder hat sein eigenes Tempo und jeder hat die Chance das beste aus dem Moment zu machen. Beschäftige dich nicht damit was andere über dich denken, wenn du aus dem Supermarkt rennst ohne deinen Einkauf zu beenden. Beschäftige dich nicht damit was andere von dir denken wenn du gerade weinen musst. Finde lieber raus was da gerade aus dir raus gekommen ist.

Sei kein Frosch , verlasse die Froschperspektive. Sei kein Pfau , verlasse die Bewertungsschleife. Sei wie der Adler, finde dein Krafttier mit Visualisierungen und meditativen Übungen.

Kenne deinen Feind

Die Angst ist kein Unbekannter, also lade deinen Feind mal auf einen Tee ein und lerne ihn kennen. Sei dir um seine Stärken und Schwächen bewusst, stelle dich ihr zu deinen Bedingungen. Du bist der Spielführer in deiner inneren Mannschaft und die Angst hat ja auch einen Grund da zu sein, manchmal ist es nämlich ganz gut welche zu haben. Also frage dich immer ist die Angst rational begründet ?

Sei Achtsam und mitfühlend mit dir , werde zum Boss in deinem inneren Team und lasse dich nicht von ihr leiten. Dein Herz und dein Bauch helfen dir dabei wieder auf Kurs zu kommen, du darfst wieder üben sie wahrzunehmen.

Weitere Informationen

Silent Subliminals Erfahrung

Mit bestimmten Fequenzen kann man das Gehirn in Schwingung bringen, Ohrürmer sind ein gutes Beispiel dafür. Manche Musik, kann einen entspannen und manche Lieder können uns agressiv machen oder auch zum weinen bringen. Bei Silent Subliminals ist die Botschaft unterbewusst, das können positive Seiten wie 432 Hz.

Sound Therapie

Ich versuche mir 2-4 mal die Woche eine gute Stunde Zeit zu nehmen um einfach eine Astralreise zu machen, dafür nutze ich i. d.R. sehr ruhige Mixe, entspannend und beruhigend.

Meine Erfahrung

Für mich sind die Beats super, um besser in einen tieferen Meditationszustand zu kommen. Wenn ich mich so ein bisschen darauf konzentiere kann ich meine Gedankenreise besser starten.

Ich verdunkele den Raum und setze meine Kopfhörer auf, ich lege mich hin meißtens auf einer Yoga Matte auf den Boden. So merke ich nach 2-3 Minuten das das Lichtspiel vor meinen Augen sich verändert, manchmal erinnert es mich an das Ladesymbol von YouTube.

Wenn es zu viel hin und her springt dann bedeutet das das die Gehirnhälften nicht syncron laufen, das kann auf dauer zu depressionen führern Daher ist es wichtig zu wissen, wie du für dich selbst deine syncronisierung starten kannst. Ich denke das das bei jedem anders ist, aber grundsätzlich ähnlich funktioniert. Mit den Frequenzen kannst du im Gehirn wieder einen Einklang schaffen, gerne visualisiere ich die Farben der Chakras so kann ich auch erkennen wo eine Blockierung vorliegt.

Einige Empfehlungen

Der Klang des Universums, produziert von Neobeats: https://www.youtube.com/watch?v=Am6GW96JAMA

In dieser Playliste sammele ich die Sounds, die ich gerne verwende, vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Viel spaß beim ausprobieren

Hochsensibilität

Mit der Hochsensibilitität ist ein Schlagwort in die Aufmerksamkeit gerückt, welchen Menschen mit einer besonderen sensitiven und empathischen sowie kreativen Ader beschreibt.

Seit Mitte der neunziger Jahre ist bekannt das ca 20% der Menschen diese Gabe besitzen, ich persönlich würde sogar sagen das wir da eine andere Schwingung haben.

HSP erkennen

Ich habe es bei mir erkannt, als mir aufgefallen ist das meine Mitmenschen mir ständig den Rat gaben, “lass dir ein dickeres Fell wachsen”. Da habe ich sofort das Gefühl gehabt “es läuft was falsch bei mir “, “ich bin doch nicht ganz richtig” und andere Drama / Mangel Gedanken kamen in mir hoch, bis hin zum Selbstwerteinbruch.

Lasse dir nicht von einer einzigen Wolke den Blick auf den Himmel versperren.

Chinesisches Sprichwort

Hochsensibilität annehmen

Halt, Stop! So nicht habe ich mir dann gedacht, es hat doch so viel mehr gute Seiten die es heißt ins Licht zu rücken und anzunehmen. Alles auf dieser Welt ist miteinander verbunden und alles gehört zusammen. Also hörte ich auf in “richtig” oder “falsch” bzw. “schwarz” oder “weiß” zu denken und habe angefangen die Farben anzunehmen.

Strategien

  1. Akzeptiere das du eine andere Wahrnehmung hast
  2. Lasse deine Mangel gedanken los – entwickele dich
  3. Nimm dein eigenes Tempo und deine innere Uhr an
  4. Habe Verständnis für dich, hör auf dein Herz
  5. Schreibe ein Tagebuch
  6. Lerne deine Energie und deine Aufmerksamkeit zu lenken
  7. Lerne dich “einzunorden”

Was noch wichtig ist

Ich habe eine sehr starke Geräuschempfindlichkeit, laute Musik und oder laute Maschinen sind für mich super anstregend. Daher habe ich mir einen Gehörschutz zugelegt. Auch war mir wichtig mich mit Fakten auseinander zu setzten, ich begann zu lesen. Besonders hat mir “Hochsensibel was nun? ” von Sylvia Haake gefallen, ich erkannte etwas sehr wichtiges. Nicht ich bin für andere anstregend, sondern andere sind es für mich genau so.

Vielleicht kannst du auch mal wieder eine Runde lesen, schaffe dir Auszeiten lerne dein Inneres kennen und verstehen.

Weitere Informationen

Ich habe bewusst mich dagegen entschieden einen Test zu verlinken, denn ich glaube das diese Tests einen besonders wichtigen Faktor aussen vor lassen. Wir wissen noch gar nicht so viel über das Thema, das ist übrigens auch typisch für Hochsensible: alles genau zu verstehen und sich selbst ein Bild zu machen, denn wir haben viele verschiedene Interessen. Daher denke ich das Annehmen dessen ist viel wichtiger als irgendeiner dieser Internet- Tests. Vielleicht gibt es ja einen Stammtisch in deiner Nähe, von anderen Erfahrenen habe ich die besten Tipps bekommen und dann begonnen sie umzusetzen.

Strichmännchen-Technik

Mit einer ganz einfach en, schnellen Methode jeden ärger loswerden ? Das ist unmöglich. Unmöglich ? Um dieses Wort und diese negative Verbindung damit aufzulösen darfst du es direkt wieder vergessen.

Das ganze klingt schon etwas verrrückt, strichmännchen, Keise, Striche, Linien aufmalen …. Auch wenn du jetzt total sekptisch bist, probiere es einmal aus.

Was hast du gemacht?

Ich habe es wie in dem unten verlinkten Video gemacht, ganz einfach mal probiert meinen Ärger los zu werden. Aufmerksam gemacht wurde ich in einer Telegramm gruppe auf diese Methode, ich speicherte das zwar ab, wendete es aber nicht an. um neue Erfahrungen zu machen muss man aber nun mal neue Erfahrungen machen und ich probierte es also aus. Ich schrieb meinen Namen unter das eine Strichmännchen und unter das andere den Namen der Person die mich gerade total verärgerte.

Zum Ende wich ich etwas von der Anleitung ab, ich zerreiße wohl einfach lieber Papier als es zu zerschneiden und so habe ich das ganz klein gerupft.

Das Resultat

Das verblüffende war für mich das ich richtig gemerkt habe das ich meine Aufmerksamkeit von diesem Ziel ablenkte und ich los ließ. Manchmal fällt es uns schwerer los zu lassen, wir haben den Glaubenssatz die Zeit wrde schon unsere Wunden heilen und so fällt es uns zu beginnt schwer diese Methode einfach mal aus zu probieren.

Link zum Video