Die 7 Hermetischen Gesetze

Die universellen Gesetze des Bewusstseins beruhen auf der nicht physischen Existenz und den Vorgängen des Lebens. Das Thema Metaphysik behandelt eher philosophische Themen, die nicht in der klassischen Physik erklärt werden können.

Ich werde hier auch nur ganz kurz zusammenfassen worum es geht, da es schon einige wunderbare Artikel zu dem Thema gibt – diese habe ich wie gewohnt auch am Ende verlinkt.

Der Name bezieht sich auf die mythische Gestalt des Hermes Trismegistos, übersetzt bedeutet das dreifacher Wissensspender. Auch in der ägyptischen Mythologie wurde er als Thot bezeichnet, der Geist der Weisheit und Wissenschaft. Auch die Römer und die Griechen, besonders Aristoteles, beschäftigten sich mit den Thema – also macht euch darauf gefasst das es ein sehr komplexes Thema ist, eines meiner lernings für ein gesundes Mindset ist es allemal.

Das dritte Auge zu öffnen ist hierfür besonders wichtig, wir dürfen diese festgefahrenen Gedankenkonstruktionen die uns durchs Leben getragen haben hier auflösen. Es ist alles geistig und vermutlich hat jeder schon mal über den Sinn des Lebens nachgedacht – hier folgen nun einige Anregungen denn unsere Gedanken erschaffen unsere Realität. Energie ist Schwingung und diese Schwingung können wir aktiv steuern (nur leider tun das die wenigsten Menschen).

Das Gesetz der Schwingung (Schöpfung)

Das All ist Geist, das Universum ist geistig. Glaube versetzt Berge ?! Im eigentlichen Sinne gibt es keine feste Materie, denn alles ist ein ständiger atomarer Austausch und in energetischer Ebene ständig in Bewegung. Ein Beispiel hierfür ist das es in einem Haus aus Holz öfters mal knackst, das Holz dehnt sich aus bei Wärme und zieht sich zusammen bei Kälte. Wir ärgern uns dann gerne über eine knarrende Tür, dürfen jedoch umdenken und auch sehen das wir selbst somit in eine Schwingung kommen. So überträgt sich die Energie und wir dürfen umdenken und unseren Geist öffnen. Die Schöpferkraft anzunehmen ist also wichtig um die weiteren Eben der Hermetik zu verstehen und dadurch auch seine eigene Schwingung zu erhöhen.

Das Gesetz der Entsprechung (Resonanz)

Hast du schon mal versucht zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist? Möge sie auch noch so klein sein, sie raubt dir vermutlich den letzten Nerv. Es ist ein guter Vergleich dafür das das Kleine im Großen existiert, sowie das Große im Kleinen. Wenn wir in die Resonanz gehen, sei es jetzt durch Akzeptanz oder Kampf, bewegen wir uns und spiegeln. Die Mücke möchte unser Blut um sich zu ernähren, wir möchten unsere Ruhe um zu schlafen. Nun können wir mit der Mücke versuchen einen Friedensvertrag auszuhandeln, nur leider sprechen wir unterschiedliche Sprachen.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma)

Nichts passiert zufällig, alles hat eine Ursache. Jeder Aktion folgt eine Reaktion. Ob du nun an Zufall oder Schicksal glaubst, das darfst du für dich selbst entscheiden. Generell ist das Hinterfragen eine wichtige Grundlage für das Karma, verstehe es nicht als richtende und strafende Instanz, sondern als Zusammenhang deiner persönlichen Wahrnehmung und Realität. Ein gutes Beispiel in diesem Punkt ist: Wer sich über Jahre hinweg in einem Job quält, der eigentlich gar nicht zu einem passt, der wird früher oder später gesundheitliche Probleme bekommen. Wer sich mit Menschen umgibt, die einem nicht gut tun, wird irgendwann verbittern und verbrennen. Die Bewusstwerdung schafft Achtsamkeit und diese ist universell. Hinterfrage deinen Konsum, hinterfrage deine Einstellung, hinterfrage einfach und begib dich in die Sinn gebende Kraft. Bringe dein Handeln und deine Gedanken in Einklang und gib acht darauf, ob du selbst dein Leben klar gestaltest.

Das Gesetz der Polarität (Gegensätze)

Alles hat zwei Pole, das Prinzip der Dualität sagt aus, das es ohne das Eine das Andere nicht gibt. “Richtig”, “falsch”, “schwarz” , “weiß” … Alles hat Gegensätzlichkeiten. Jedoch was passiert wenn man seine Meinung ändert, sich dreht, etwas verändert usw. So kann man sich sicher sein das nichts festgelegt ist, denn alles ist relativ. Löse dich vom Schubladendenken und öffne dich dafür das es mehr gibt, als es auf den ersten Blick zu sehen gibt. Zu verstehen wie die Polartität zusammenspielt brauche ich diesesmal nicht an einem Beispiel zu erklären. Jeder kennt es aus seiner eigenen Erfahrung und den subjektiven Empfindungen, denn das eigene Denken zu verändern ist hier ein Schlüssel zum Verständnis. Wenn du unter der Dusche stehst fühlt sich die Temperatur des Wassers auch immer etwas anders an, je nach dem wie deine eigene Körpertemperatur gerade ist. Nach einem langen Spaziergang in der Kälte hilft eine warme Dusche, oder nach viel Hitze durch sommerliche Hitze der duscht kalt.

Das Gesetz des Rhythmus (Kreislauf)

Bleiben wir bei Mutter Erde, der Wechsel der Jahreszeiten zeigt uns den Kreislauf auf. Pflanzen erwachen im Frühling und im Herbst gehen sie in eine Ruhe über. Uns sollte bewusst sein das sich unser ganzes Leben um den Kreislauf aus Leben und Tod dreht, es geht ständig auf und ab. Alles ist im stetigen Wandel und die Liebe kann zu Hass werden. Das eigene Selbst entwickelt sich und wir hinterfragen und suchen oft Erklärungen, jedoch finden wir nur selten wirkliche Antworten. Akzeptiere Vergänglichkeit und Wandel, sei bewusst und denke daran das sich Wasser auch anpasst.

Das Gesetz des Geschlechtes (Einheit)

Hierbei geht es um die Harmonie von Yin und Yang, damit sind nicht die Geschlechterrollen gemeint die wir in unseren Köpfen haben. Wir sollten uns Gewahr werden, das stets beides existiert. Die Verbindung beider Aspekte hilft uns das Prinzip von Geben und Nehmen auszugleichen. Jeder von uns hat beide Energien in sich, wir leben sie auch unterschiedlich aus. Das macht es auch so spannend und unterscheidet sich daher auch von den bisherigen Gesetzen, wir können nämlich durch das Erkennen daran wachsen. Damit wir als ganzheitliches Wesen alle Aspekte unseres Selbst annehmen, können wir in einen Einklang kommen und eine Einheit mit der schöpferischen Energie werden. Wir können das große Ganze sehen und sollten nicht mehr unterscheiden zwischen dies und jenes.

Fazit

Die tiefen Weisheiten in diesen Lehren konnte ich hier nur ganz knapp anreißen, dass Thema Hermetik ist jedenfalls mehr als es auf den ersten Blick zu erfassen gibt. Jedoch hoffe ich, dass ich dein Interesse an dem Thema wecken konnte und du ein leichtes Verständnis für diese Zusammenhänge bekommen kannst.

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Affengeist – Was ist das?

Kennst du das auch ?…. Aussagen wie “Ich glaube ich werde Affig” , “oh da hast du dich aber ganz schön zum Affen gemacht.”, “Ich glaub mich laust ein Affe.” Über Affen gibt es verschiedene Sprichwörter oder andere Ausdrücke in unserem alltäglichen unbewussten Sprachgebrauch. Im Buddhismus spricht man von einem Affengeist, wenn man nicht ganz bei der Sache ist und eine Dummheit im Kopf umher spukt .

Grundsätzlich ist damit eine ganz wichtige Erkenntnis gemeint, wir machen uns zum Affen. Das passiert doch jedem einmal, dass er nicht ganz bei der Sache und unbewusst mit seinem Gedanken ist. Obwohl wir versuchen uns zu konzentrieren, lenken uns unsere Gedanken unbewusst sehr schnell ab und es fällt schwer sich einer Aufgabe voll zu widmen. Ja sich zu konzentrieren ist manchmal gar nicht so leicht. Denn aus diesem Grund es ist vielleicht gar keine schlechte Idee auch mal bewusst sich zum Affen zu machen. Manche Menschen tun das an Karneval, andere haben ein Hobby indem sie in ihrem Flow sind und das ihnen Freude bereitet. Kreativität ist Intelligenz die Spaß hat, also habe mal wieder Spaß!

Hast du jemals darüber nachgedacht dich vielleicht mit einem kleinen Affen im Kopf zu verbinden? Es kann sein dass es für dich ein wenig schwierig klingt, jedoch wenn du bewusst unterwegs bist wirst du Momente findest in dem du sowieso ein dummer Affe bist (selbst Ironie). Ich persönlich glaube nicht das Affen dumm sind oder ob sie einfach nur verstanden haben wie das Leben funktioniert. Die Leichtigkeit in ihrem Leben ist es, ich schaue mir gerne Tierdokus mit Affen an und finde es schön zu sehen wie sie in der Natur frei sein können und ihr Leben leben.

Vielleicht ist es manchmal ganz gut sich zu überlegen wie man es schafft aus sich raus zukommen, die eigene Komfortzone zu erweitern und auch zu lachen und Blödsinn zu machen. Denn lachen ist so eine Sache, manchmal haben wir vergessen wie das geht, denn wir hängen mit unseren Sorgen im Alltag fest. Wer ist also hier der Affe ? 

Seien wir mal ehrlich, ganz oft geben wir uns komischen Gedanken hin und haben ganz vergessen, dass wir es sind die unser Mindset bewusst beeinflussen können. Wir haben vielleicht auch verlernt es bewusst so steuern, das es uns gut tut. Ja, manchmal ist das gar nicht so leicht, immer wenn wir denken das wir gerade etwas gute Stimmung in unseren Alltag gebracht haben, passiert etwas womit wir nicht gerechnet haben. Die kleinen oder die großen Krisen sind das, was uns manchmal ganz schön aus der Bahn werfen. Vor allem weil wir gerade eigentlich gar keine Zeit haben die aufkommende Emotion richtig bearbeiten können.

Manchmal kommt es vor, dass wir so eine Art Kommentar Spur in uns drin haben, unser Inneres schickt uns manchmal sehr komische Gedanken und das doch noch in einer sehr komischen Reihenfolge. Übe dich darin deine Gedanken zu beobachten. Wenn wir nun einmal in uns gehen und achtsam sind können wir das Steuer wieder in die Hand nehmen .

Das auch effektiv zu tun kannst du dir direkt abschminken, denn das ist es was dich davon abhält dich mal zum Affen zu machen. Ständig musst du deine Maske aufsetzen und funktionieren, denn wir haben ja immer den Leistungsdruck von außen im Kopf. Es ist es ganz wichtig dass wir uns der Leichtigkeit öffnen und wieder Freude in unser Leben bringen.

  • Wann hast du das letzte mal ein Date mit dir selbst gehabt?
  • Wann hast du das letzte mal darüber nachgedacht worauf du stolz bist?
  • Wann hast du das letzte mal etwas zum ersten mal gemacht?

Eigentlich haben wir ja immer schon die nächsten paar Schritte im Kopf, wir überlegen uns was wir zu erledigen haben und können jetzt irgendwie auch gerade gar keine Krise gebrauchen. Die Krise kommt so oder so, dagegen ist eigentlich keiner geschützt.

Jedoch können wir lernen uns den Krisen zu stellen und mit ihnen umzugehen. Dafür sollten wir uns aber auch mal erlauben ein paar Witze in unser Witze Buch zu schreiben oder ein paar Zitate in unser Zitateheft.

Probier es mit Gemütlichkeit und erlaube dir auch mal rumzulümmlen und dich auszuruhen, so kannst du üben deinem Bauchgefühl zu folgen. Sonst kannst du dir sicher sein das du im nächsten Urlaub wieder Krank sein wirst, da der Körper diese aufkommende Ruhe im Urlaub ja besonders gerne nutzt um dir mitzuteilen das etwas in deinem Leben nicht ganz rund läuft.

P.s. Auch Lesezeit ist super um sich zu entspannen, hier habe ich einige Tipps für dich.

Buchempfehlungen

Die vier Säulen der Liebe

Vertrauen, Offenheit, Wertschätzung, Loyalität

Der Alltag ist in jeder Beziehung anders, jeder ist anders und hat seine Eigenheiten. Die Kommunikation ist nicht immer leicht, manchmal hat man Phasen in denen man nicht so viel Zeit füreinander hat und da kann sich schnell etwas einschleichen. Unbewusstes Handeln und “zu wenig Geborgenheit” kein wirkliches miteinander sondern eher ein nebeneinander, da ist es schwierig sich auf den anderen auch wieder einzulassen. Mal wieder in Ruhe über dies und das zu reden, den Alltag mal verlassen und wieder eine Einheit sein. Eine Routine aus “funktionieren” und “müssen” kann zu einer Abwärtsspirale führen.

Geben und nehmen

Es ist schwierig ein Gleichgewicht zu halten, dafür sollten beide Partner sich einbringen – wenn nur einer immer gibt dann fühlt er sich nicht wertgeschätzt. Wertschätzung zu geben geht aber auch nur wenn man sich im Bewusstsein der Liebe befindet, das bedeutet man ist auf Augenhöhe. In vielen Partnerschaften ist das oft nicht der Fall, vielleicht hast du noch veraltete Rollenmodelle im Kopf. Anfangs ist die rosarote Brille da und macht es uns leicht über die kleinen Fehler des anderen hinwegzusehen, doch nach einiger Zeit fangen diese Sachen an uns zu nerven. Die Kommunikation verändert sich, manche hören auch komplett auf über ihre Bedürfnisse, Wünsche und Träume zu sprechen – der andere hört sowieso nicht mehr zu. Vorwürfe und Schuld machen es nur noch schwieriger den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen und manchmal enden Beziehungen in Schlammschlachten. Gib von beginn an Acht darauf das die innere Haltung der Liebe auch angenommen wird.

Offenheit – was ist das genau?

Manche Menschen behaupten gerne sie könnten nicht über Gefühle reden, sie kennen ihre Bedürfnisse nicht oder sie haben keine Träume mehr. Hier ist Selbstfürsorge gefragt, es muss nicht immer alles gemeinsam gemacht werden, jeder soll den Raum haben sich zu verwirklichen. Dafür ist es wichtig Achtsam mit sich selbst zu sein, auch mal nein zu sagen oder auch mal ja zu sagen – je nach Situation. Regelmäßig darüber zu sprechen und Herzgespräche zuführen ist ein Schlüssel für eine gute gemeinsame Zeit. Prüfe jedoch ob der andere das überhaupt kennt. Aus ungeliebten und verletzten Kindern werden manchmal sehr traurige Erwachsene, sie tragen eine selbst auferlegte Maske.

Sich öffnen

Wer sich regelmäßig die Zeit nimmt sich selbst zu erden, der merkt auch genau wie schwierig das ist, wenn der andere nicht mitmacht. Es ist wichtig über seine Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, dafür sollte man sich auch die Zeit nehmen diese auch wieder wahrzunehmen. Vor lauter Alltagssorgen um Geld, Sex und Macht vergessen wir manchmal das wir uns verbunden haben um Liebe und vertrauen zu fühlen.

Den andern so nehmen wie er/sie ist

In unserer leistungsorientierten Welt ist es nicht leicht jemanden ehrliches zu finden. Es ist schwer geworden, denn wir nehmen uns gar nicht mehr die Zeit die Liebe zu leben. Es geht oft nur ums Funktionieren und darum das noch irgendwelche Raten abgezahlt werden müssen oder ein neuer Job her muss, damit man noch einen größeren Fernseher kaufen kann. Verwerfe den Gedanken jemanden ändern zu wollen, bleibe in der Selbstfürsorge und bleibe bei dir.

Loyalität – eine Tugend

Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind Bausteine für ein gesundes Vertrauen, es macht keinen Sinn den anderen kontrollieren zu wollen – jedoch schleicht es sich ab und zu ein. Bleibe also Achtsam und bewusst mit deinem Partner und spreche an was dich stört. Die Bereitschaft die Augenhöhe beizubehalten gelingt nur wenn es beide Partner tun, besonders wenn die Meinungen und Einstellungen bei wichtigen Themen auseinander gehen. Schnell kann es sein das wir uns in Rage reden und gar nicht merken was die eigentliche Herausforderung ist. Fehlender Respekt und fehlende Wertschätzungen schaffen ein negatives Bewusstsein – jemanden auf dem falschen Fuß erwischen sagt man gerne mal daher. Wenn es sich häuft dann ist es besonders wichtig ein festes Ritual zu entwickeln und miteinander zu reden und besonders auch zuzuhören.

Nachtrag

Demut – Bitte denke immer daran das du in die Dankbarkeit wechselst und du bist nicht der Hausmeister der Liebe, bleib bei dir und akzeptiere das es nichts bringt umeinander zu kämpfen. Entweder hat man die gleichen Träume, Wünsche und Werte oder eben nicht. Achte darauf das du mit dir im Reinen bist und dich nicht aus den Augen verlierst. Früher oder später kommst du wieder an den Punkt nicht mehr über diese oder jene Brücke zu gehen zu können/wollen.

Akzeptanz und das Hier und Jetzt genießen ist besonders wichtig. Du bist auch nicht der Sklave des Haushalts, teilt euch große Aufgaben gemeinsam in kleine Teile ein. Löse dich von dem Druck immer perfekt sein zu wollen, löse dich aus Bewertungen und vergiss nie an dir zu arbeiten dich zu erforschen und zu reflektieren.

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