Das bin ich

@Bayrawa

Mein Name ist Benjamin, ich bin 36 Jahre alt und lebe in Seesen am Harz. Die Kunst des Shinrin Yoku beigestert mich schon als es bei uns noch gar nicht wirklich bekannt war. In der Jugend war ich draußen, ich gehöre noch zu den Budenbaueren und Fussballern die noch kein Fifa gespielt haben.

In meiner Kindheit erlebte ich sehr viele Freiheiten aber auch Regeln. Mit 15 ging dann zum Konfirmationsunterricht und fing an mich für alle möglichen anderen Formen des Glauben zu interessieren.

Meditation lernte ich, indem ich es einfach gemacht habe. Ich habe gelernt mit der Hilfe der Natur zur Ruhe zu kommen, meine Stille zu finden und es macht mir sehr viel Spaß das weiterzugeben.

Meine Philosopie

Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, das ist klar. Wir leben in einer sehr schnellen Zeit und es geht um Leistung , Wachstum und dem Funktionieren. Hör auf damit! Nimm dir Zeit deine Emotionen und Erlebnisse zu verarbeiten. Öffne dein Herz und finde einen Ausgleich, hör damit auf dich immer selbst zu blockieren. Fang damit an Kraft zu sammeln und synchronisiere dich mit der Natur. Fange damit an dein Leben selbstbestimmt und so zu gestalten wie es für dich richtig ist.

Gemeinsam können wir uns einen Hilfeplan überlegen und eine Strategie entwickeln. Als Reiseführer kann ich dir mit gezielten Fragen helfen deinen Weg zu finden , Blockierungen aufzulösen und neue Kraft zu tanken.

Irgendwann hat jeder von uns so eine Phase, in der geht es weder vor noch zurück, genau da kann eine wertschätzende und wahre Kommunikation ansetzen. Mein ADS und meine Hochsensibilität ermöglichen mir Fragen zu stellen, wenn es vielleicht nicht so angebracht ist. In der Schule flog man gerne mal aus dem Klassenzimmer, heute ist die Natur mein Klassenzimmer und ich bin genau so ein Schüler wie damals. Nur heute kann ich die Zusammenhänge besser verstehen, mit vielen Stunden Meditation habe ich es immer wieder geschafft mich jedem Dämon oder Tief zu stellen.

Wenn man sich bereit macht aus seiner Kompfortzone zu gehen, dann kann man sich auch bereit machen die Veränderungen zu bemerken, so ist z.B. eine gesündere Ernährung oder Ausgleichssport schon ein guter Anfang. Jedoch vergesse nicht, dass deine Seele keine Armbanduhr trägt und sie sich auch auftanken muss.

Meine Berufung

“Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen, wer Überlegt, kann verbessern. #Konfuzius

Mit 32 wurde mir klar das ich definitiv nicht eines dieser vielen funktionierenden Zahnräder bin…. oft habe ich es versucht und für gewöhnlich bin ich recht schnell an deine Grenzen gestoßen oder eine große Überforderung gefühlt.

Selbst bei einfacheren Arbeiten bereitete mir das ADS dann irgendwann Probleme. Ich wusste schon immer das ich eine andere Wahrnehmung habe… ich bemerkte das oft in einem Leben. Nur zuordnen wollte ich es nicht so richtig, annehmen schon gar nicht. Ich hatte so einen schönen Plan von meinem Leben gemacht… Dann häuften sich einige Schicksalsschläge und ich fühlte mich immer noch nicht angekommen. Ich habe einfach nicht verstehen wollen, wo mein Platz hier sein sollte.

Manchmal sind Depressionen oder Burn Out einfach nur eine Stressstörung, weil man nicht bereit ist wichtige Fragen zu klären. Es entwickelten sich noch mehr blockierende Energien in mir und es entwickelte sich noch mehr Zweifel. Und vor allem eine große Angst, vor dem was noch vor mir liegt, egal in welche Richtung ich gegangen bin, irgendwo waren Wände im Weg. Ich konnte nicht akzeptieren, dass ich einfach Querfeldein laufen muss.

Als ich dann 33 wurde war er wieder da, der Plan B vom Leben, aber eigentlich eher ein Plan X, denn ich liess mich oft ablenken. Ich hatte einen komplett intoleranten beränkten Freundeskreis, einfach keine Perspektive, keine Chance, keine Möglichkeit… überall nur Arschlöcher die mir das Leben schwer machten. Mangelgedanken waren für mich täglich präsent, denn meine Mitmenschen trugen mit sehr oft vor , was sie für den Fehler in meinem Leben hielten. …

Ich war schon immer spiritueller Mensch und habe auch schon immer eine hohe Empatie und Kreativität gehabt. So setzte ich meinen Traum um, ich begann damit es nicht mehr Traum zu nennen, sondern eine Vision von mir in 5 Jahren zu entwickeln….. Es wurden kleine Ziele gesteckt, deswegen kann ich nicht genau sagen, wie lange ich schon auf meinem Weg bin.

“Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist und hinterlasse eine Spur.” #SatréJeanPaul

Was mich unterscheidet

Mein Lebensweg lud mich dazu ein, mich auf den ein oder anderen Umweg zu begeben, ich würde fast sagen, ab und zu bin ich auch mal stehen geblieben und habe mich umgesehen. Egal ob ich gerade im Sonnenschein auf einem Berg stehe oder klitschnass in einem Tal bin. Ich habe irgendwann für mich die Entscheidung getroffen, immer das Beste daraus zu machen.

Ich bin auch fest der Meinung das ich alles schaffen kann, ich habe nur meine eigene Zeitrechnung. Jeder hat das, denn jeder hat diese innere Uhr. Jeder hat in sich die Chance etwas Gutes anzunehmen oder etwas Negatives abzulegen. Wir müßen nur dem Wunsch folgen, Sinn in unserer Unordnung zu finden. Unsere Gedanken sind sehr häufig damit beschäftigt etwas zu bewerten, wir haben ja auch früh gelernt uns mit anderen zu vergleichen. Das bringt einen Teufelskreis mit sich, schnell verstrudeln unsere Gedanken. Irgendwann verstand ich das ich meine Gedankenkreise genau so durchbrechen kann , wie ich Sport treibe um z.B. meine Rückenschmerzen besser umzuleiten. Durch die Meditation erlernte ich mein “Ego”und mein “ich” zu wandeln, ich lernte mit dem Herz zu sehen.

Für mich waren die Schriften von Konfuzius, Loutze, Tse King und andere wirklich sehr effektiv um Antworten zu finden, die Bücher verschlang ich immer intensiver und ich merkte eine weitere Veränderung. Unsicherheit und Angst lösten sich auf, ich muss einfach nur gelassen bleiben. Ich lernte wieder auf meinen Bauch zu hören, ich nahm an das meine Sinnseswahrnehmung sich erweiterte und ich akzeptierte das ich auch ein kleiner Teil des Universums bin. Die Aufmerksamkeit folgt der Energie, der Wald ist die Lunge der Welt, die Flüße sind die Venen und die Meere sind uns unbekannt.

Wenn man längere Zeit auf einem Berg sitzt und einen schönen Ausblick auf das geschäftige Treiben da unten hat, so hat man auch gleichzeitig den Einblick in das geschäftige Treiben in sich. Der Wind der um deinen Körper weht hat die Kraft dich sitzen zu lassen und beschwingt deine astralen Flügel. Dein Geist frei zu machen und sich das Nichts immer wieder vor zustellen, das ist für mich eine klassische Zazen Meditation. Über die Imagnition und das sublimentieren arbeite ich jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr daran. Es ist etwas was Zeit braucht, die Zeit von der du immer behauptest du hast sie nicht.

Lass dich Inspirieren

Benjamin

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