Sich erden

Klingt vielleicht erstmal komisch, ist aber etwas was jeder schon unbewusst getan hat. Irgendwann hatte doch jeder mal den Moment im Leben wo er die Natur um sich rum hatte und einfach nur den Ausblick anschaut und man innerlich ganz still wird. Dieser Moment, wenn du auf das Meer schaust und die Größe von allem siehst, dieser Moment in dem du dich eins mit allem fühlst.

Bewusste Erdung

Nimm dir mal Auszeiten mit dir selbst, plane doch einmal pro Woche einen entspannten Abend der nur dir gehört. Oder plane mal einen gemeinsamen offline Abend mit der Familie und lasse die technischen Geräte mal aussen vor. Das ist das wichtigste beim Erden, die Technik und den schnell tickenden Alltag einfach mal Alltag sein lassen und sich etwas ausklinken. Das mag jetzt auch wieder komisch klingen, jedoch kannst du es üben. Die Stille zuzulassen und die Ruhe anzunehmen das fällt vielen Menschen schwer, manchmal raubt es einem den Schlaf oder auch sonst viel Energie.

Daher ist es wichtig auch mal runter zu fahren, du kannst es als Chance sehen dich wieder besser zu verstehen. Die Intuitition wieder wahr zu nehmen und das Bauchgefühl ernstnehmen, das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer bewussten Reflektion. Manchmal muss man ein bisschen Abstand haben um eine Herangehensweise zu finden. Wenn du deine Baustellen erkennst, dann kannst du anfangen an ihnen zu arbeiten.

“Das Geheimnis eines guten Spazierganges ist es, einfach los zu gehen”

deutsches Sprichwort

Erden – eine Kurzanleitung

  • Fange klein an, z.b. 5 Minuten Stille täglich
  • setze dich an einen ruhigen Ort und schließe deine Augen
  • beim Einatmen sage dir: Ich nehme Ruhe und Gelassenheit in mich auf
  • beim Ausatmen sage dir: Ich gebe Stress und Angespanntheit aus mir ab
  • visualisiere dir ein Bild das dir Wärme und Ruhe schenkt, das kann ein Strand sein oder ein Berg, du entscheidest
  • nun kannst du deinem Herzen Danke sagen,
  • verlangsame deine Atmung und schreibe z.B. das Wort Danke in die Erde
  • wenn du das ein paar mal gemacht hast wirst du merken das dein Herz dir eine Antwort schickt ( manchmal antwortet der Körper auch mit einem Furz, das ist auch okay) 😉
  • du kannst die Stille nun einfach auch annehmen und wenn du etwas Übung hast wirst du auch die Übungen für dein Herzchakra ausprobieren wollen, denn du merkst das es einen Effekt hat.

Anmerkung

Ich finde es noch besonders wichtig zu sagen, das Meditation absichtslos sein sollte. Es gibt kein Muss, versuche nicht irgendwas zu erzwingen sondern, freue dich über das was kommt. Wenn die Ruhe jedoch nicht kommt und sich ein Unwohlsein einstellt solltest du vielleicht über eine Gehmeditation nachdenken. Regelmäßig in der Natur unterwegs zu sein stärkt einen unheimlich. Nimm dir diese Zeit, bevor es zu spät ist. Verliere nicht die Verbindung zur Natur, sondern lerne ihre Energie zu spüren. Denn wir sind ein Teil der Natur.

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