Synchronizität

Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung (1875-1961) prägte den Begriff Synchronizität, was damit genau gemeint ist werde ich hier erklären.

Was ist das ?

Es bezeichnet ein Phänomen, was sich erst im Inneren abspielt – dann aber im Äußeren auch eintrifft. Als ein Beispiel dafür fällt mir ein, dass ich vor ungefähr einem Jahr von einer Überflutung geträumt hatte. Ich bin aufgewacht und öffnete das Fenster um etwas frische Luft zu schnappen. Dann hörte ich ein Plätschern das eigentlich nur aus dem Keller kommen konnte. Daraufhin bin ich runter gegangen und stellte fest, das dass Wasser schon bis zu meinem Knöchel reichte.

Im dem Eintrag von Wikipedia zu dem Thema Syncronizität wird das Beispiel aus Jung’s Praxis gebracht. Eine Frau hatte einen Traum von einem Hornkäfer, dieser kloppte dann an das Fenster als sie es Jung erzählt hatte.

Das Prinzip von Ursache und Wirkung möchte ich hier auch noch erwähnen, wenn man sich auf etwas konzentriert und seine Aufmerksamkeit auf etwas richtet sieht man es plötzlich überall. Bei der Syncronizität handelt es sich um etwas akausales, etwas was eigentlich nicht miteinander verknüpft ist.

Ob es Zufälle und Schicksal gibt ? Das Thema der göttlichen Geometrie zeigt das hier nicht irgendwas entropisch ausgewürfelt wird, sondern das alles irgendwie zusammenhängt. Mal mehr mal weniger sinnvoll, allerdings gehört eine gewisse Feinfühligkeit für die kleinen und großen Geschehnisse in der Welt dazu. Philosophisch gesehen kann man hier jedenfalls sich selbst ein Bild davon machen. Wer sein Leben bewusst lebt, der merkt das es einiges gibt was uns auf einer Wellenlänge zusammenhält. In dem Podcast den ich verlinkt habe wird das ganze auch noch ausführlicher erklärt.

“Wir Menschen sehen in Farben, und nicht in Schwingungen.” Auch ein wunderbares Zitat von Jung.

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